Conga von admin
Bei einer Conga handelt es sich um eine Handtrommel. Ursprünglich kommt sie aus Westafrika und wird dort Bougarabou genannt. Die Bougarabou hat in Afrika eine religiöse Tradition. Sie symbolisiert Gottheiten und wird nur zu besonderen Anlässen und von speziellen Trommlern gespielt. Afrikanische Sklaven brachten ihre Instrumente nach Amerika mit. Die Conga erfreut sich vor allem in Mittelamerika und ganz besonders in Kuba großer Beliebtheit. Von dort aus hielt sie Einzug in die traditionelle Folklore der lateinamerikanischen Länder und bekam den Namen Tubadora.
Die Conga ist zwischen 76 und 90 Zentimeter groß und variiert im Durchmesser. Die breiteste Stelle befindet sich in der Mitte des Trommelbauchs, nach oben und unten wird sie schmaler. Die Trommel wird aus Fiberglas oder Holz hergestellt und mit Büffel- oder Rinderhaut bespannt. Congas stehen in einem speziellen Gestell, das meistens aus Metall besteht.
Bei Rechtshändern führt die rechte Hand den Schlag. Es gibt vier Grundschläge: Den offenen Schlag, den Bassschlag, den peitschenartigen Slap und einen gedämpften Schlag. Die flache Hand wird dabei auf den Rand der Conga gelegt. Beim Bass liegt sie in der Mitte der Schlagfläche. Die linke Hand liegt in der Fellmitte und führt eine wippende Schlagtechnik aus, bei der die Hand von der Wurzel zu den Fingerspitzen bewegt wird. Der entstehende Ton ist leiser, als der, den die führende Hand erzeugt.
Congas sind aus der kubanischen Tanzmusik inzwischen nicht mehr wegzudenken.
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