Die Geschichte der Pauke von admin
Die Pauke ist das wichtigste, zu den Membranofonen gehörende Schlaginstrument des Orchesters. Die Pauke besteht aus einem halbkugelförmigen Kessel und einer darüber gespannten Membran.
In der Mitte des Kesselbodens befindet sich ein Schalloch, dass dem Druckausgleich und der Verminderung der Schalldämpfung dient. Das Fell ist am Fellwickelreifen befestigt, über diesem befindet sich der Felldruckreifen, der mit Hilfe von Spannschrauben verstellbar ist. So kann man das Fell spannen oder entspannen. In einem großen Orchester ist heute die Pedalpauke üblich, deren Stimmschrauben durch Pedaldruck bewegt werden. Der unterschied zwischen Trommel und Pauke besteht darin das die pauke eine feste Tonhöhe hat, die im Umfang von etwas einer Sexte verändert werden kann. Pauken werden in verschiedenen Größen gebaut.
Es werden immer 2 Pauken zusammen gespielt bei einem Orchester manchmal können es aber auch mehr sein wie zum Beispiel 4 oder 6. Eine starke Abdämpfung wird durch Auflegen eines Tuchs erzielt.
Eine charakteristische Spielmanier ist der Wirbel. Die Pauke kommt aus dem asiatischen und aus dem orientalischen Raum her. Sie Gelangte in kleinerer Form durch Kreuzüge im 13 Jahrhundert nach Europa. Das große Format der Pauke ist seit dem 15 Jahrhundert nachweisbar. Die erhöhten Anforderungen führten im 19. Jahrhundert zur Erfindung der Kurbelpauke und den Pedalpauke.
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